App zeigt Jugendlichen die Folgen von UV-Strahlung

Eine gebräunte Haut gilt bei vielen – insbesondere jüngeren – Menschen nach wie vor als Schönheitsideal. Was UV-Strahlung langfristig bewirkt, visualisiert eine kostenlose App am Beispiel eines Nutzer-Selfies.

Hartnäckig hält sich die Fügung „gesunde Bräune“ im Sprachgebrauch, auch wenn sie eigentlich einen Widerspruch in sich darstellt. Denn um helle Haut zu bräunen, bedarf es UV-Strahlung. Und die ist immer schädlich, egal ob sie natürlichen (Sonne) oder künstlichen Ursprungs (Solarium) ist. Das größte damit verbundene Risiko stellt Hautkrebs dar. Er kann sich noch Jahrzehnte nach der Bestrahlung herausbilden und führt häufig zum Tod. In Deutschland sterben jedes Jahr rund 3.000 Menschen an schwarzem Hautkrebs.

Dessen ungeachtet streben viele vor allem junge Menschen noch immer nach dem Ideal einer gebräunten Haut. Ästhetik geht ihnen vor Gesundheitsvorsorge, allen Aufklärungskampagnen zum Trotz. Wie kann man sie zu größerer Vorsicht bewegen? Zum Beispiel indem man die ästhetischen Folgen der UV-Strahlung vor Augen führt. „UV-Strahlung lässt die Haut schneller altern – gerade wer großen Wert auf eine schöne Haut legt, sollte also die persönliche Exposition reduzieren“, erläutert die in Berlin-Mitte niedergelassene Hautärztin Dr. Sybille Thoma-Uszynski. Genau an diesem Punkt setzt eine neue, kostenlose Aufklärungs-App an.

„Sunface App“ sensibilisiert kurzweilig und ohne erhobenen Zeigefinger

Die am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg entwickelte „Sunface App“ zeigt den Nutzern, wie sie in 5 bis 25 Jahren bei bestimmtem Verhalten aussehen. Dazu wird zunächst ein Selfie in die App geladen. Anschließend wählen die Nutzer ihren Hauttyp und eine von drei Optionen: mit Sonnenschutz, ohne Sonnenschutz und wöchentlich Solarium. Sodann können sie in 3D sehen, wie sich ihr Verhalten langfristig auf ihr Hautbild auswirkt.

Zusätzlich klärt die App über das jeweilige Hautkrebsrisiko bei der gewählten Konstellation auf und gibt Tipps zur Erkennung verdächtiger Hautveränderungen. Auch über sachgemäßen Sonnenschutz wird informiert.

Der leitende App-Entwickler Dr. Titus Brinker wurde für die „Sunface App“ mit dem Young Research Award der La Roche-Posay Foundation ausgezeichnet. Das niedrigschwellige Präventionsangebot hat gute Chancen, auch einige jener Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erreichen, die sich von mahnenden Worten allein nicht beeindrucken lassen.

Das Praxisteam freut sich über engagierte Mitarbeiter (w/m)
für folgende Stellen (TZ/VZ):

Eine gebräunte Haut gilt bei vielen – insbesondere jüngeren – Menschen nach wie vor als Schönheitsideal. Was UV-Strahlung langfristig bewirkt, visualisiert eine kostenlose App am Beispiel eines Nutzer-Selfies.

Hartnäckig hält sich die Fügung „gesunde Bräune“ im Sprachgebrauch, auch wenn sie eigentlich einen Widerspruch in sich darstellt. Denn um helle Haut zu bräunen, bedarf es UV-Strahlung. Und die ist immer schädlich, egal ob sie natürlichen (Sonne) oder künstlichen Ursprungs (Solarium) ist. Das größte damit verbundene Risiko stellt Hautkrebs dar. Er kann sich noch Jahrzehnte nach der Bestrahlung herausbilden und führt häufig zum Tod. In Deutschland sterben jedes Jahr rund 3.000 Menschen an schwarzem Hautkrebs.

Dessen ungeachtet streben viele vor allem junge Menschen noch immer nach dem Ideal einer gebräunten Haut. Ästhetik geht ihnen vor Gesundheitsvorsorge, allen Aufklärungskampagnen zum Trotz. Wie kann man sie zu größerer Vorsicht bewegen? Zum Beispiel indem man die ästhetischen Folgen der UV-Strahlung vor Augen führt. „UV-Strahlung lässt die Haut schneller altern – gerade wer großen Wert auf eine schöne Haut legt, sollte also die persönliche Exposition reduzieren“, erläutert die in Berlin-Mitte niedergelassene Hautärztin Dr. Sybille Thoma-Uszynski. Genau an diesem Punkt setzt eine neue, kostenlose Aufklärungs-App an.

„Sunface App“ sensibilisiert kurzweilig und ohne erhobenen Zeigefinger

Die am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg entwickelte „Sunface App“ zeigt den Nutzern, wie sie in 5 bis 25 Jahren bei bestimmtem Verhalten aussehen. Dazu wird zunächst ein Selfie in die App geladen. Anschließend wählen die Nutzer ihren Hauttyp und eine von drei Optionen: mit Sonnenschutz, ohne Sonnenschutz und wöchentlich Solarium. Sodann können sie in 3D sehen, wie sich ihr Verhalten langfristig auf ihr Hautbild auswirkt.

Zusätzlich klärt die App über das jeweilige Hautkrebsrisiko bei der gewählten Konstellation auf und gibt Tipps zur Erkennung verdächtiger Hautveränderungen. Auch über sachgemäßen Sonnenschutz wird informiert.

Der leitende App-Entwickler Dr. Titus Brinker wurde für die „Sunface App“ mit dem Young Research Award der La Roche-Posay Foundation ausgezeichnet. Das niedrigschwellige Präventionsangebot hat gute Chancen, auch einige jener Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu erreichen, die sich von mahnenden Worten allein nicht beeindrucken lassen.